{"id":55,"date":"2019-06-11T11:54:26","date_gmt":"2019-06-11T09:54:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.ocwels.at\/?p=55"},"modified":"2019-06-11T11:54:26","modified_gmt":"2019-06-11T09:54:26","slug":"wenn-der-kampf-gegen-rassismus-zum-antisemitismus-wird","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.ocwels.at\/?p=55","title":{"rendered":"Wenn der Kampf gegen Rassismus zum Antisemitismus wird&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Abseits der \u00d6sterreichischen Politik, die uns in den letzten Wochen doch sehr besch\u00e4ftigte, ist ein Skandal geschehen, der leider viel zu wenig Beachtung fand. Im Stift Melk in Nieder\u00f6sterreich wurde eine wirklich sehenswerte und sehr weise recherchierte Ausstellung f\u00fcr Frieden in Pal\u00e4stina abgeh\u00e4ngt, weil j\u00fcdische Netzwerke die schwelende Kritik am Treiben Israels erkannten und radikal beseitigt sehen wollen. Wer in Mitteleuropa den Staat Israel wegen seiner Verbrechen gegen die Pal\u00e4stinenser outet, riskiert umgehend, als Rassist und Antisemit verfolgt zu werden. Dieses Schicksal ist einem 80-j\u00e4hrigen Pater aus dem Stift Melk nun widerfahren, der seit Jahren f\u00fcr Frieden in Pal\u00e4stina eintritt.<\/em><\/strong><br \/><strong><em>Sein Geburtstagsgeschenk, jene Ausstellung als Kopie einer deutschen Wanderausstellung, wurde nun im Stift Melk nach nur zwei Wochen wieder abgeh\u00e4ngt, weil die Israelische Lobby in \u00d6sterreich jene Blo\u00dfstellung der israelischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Antisemitismus bek\u00e4mpft. Und das Stift Melk ist bedauerlicher Weise vor dem Druck dieser Lobby in die Knie gegangen.<\/em><\/strong><br \/><strong><em>Erlauben Sie mir dazu meine offenen Gedanken<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Kind sa\u00df ich meist uninteressiert beim Fernseher, wenn meine Eltern sich gerade durch die Zeit-im-Bild wieder auf den neuesten Stand der Weltgeschehnisse bringen lie\u00dfen. Nur selten sah man dort Bilder, die kindgerecht etwas Nettes erz\u00e4hlten. Weit h\u00e4ufiger wurde ich an der Flimmerkiste Zeuge von Gewalt und Not der Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bald schon aber begriff ich, dass es allzu oft Menschen sind, die anderen Menschen viel Leid zuf\u00fcgen. Und zunehmend interessierte ich mich f\u00fcr solche Berichte. Was sind das f\u00fcr Menschen, die andere qu\u00e4len oder sonst in Not bringen? Und ich erfuhr von Personen oder ganzen Gruppen, die daf\u00fcr verantwortlich sind. Ganz an der Spitze standen nat\u00fcrlich der Amerikaner und der Russe als die beiden Streith\u00e4hne mit dem gr\u00f6\u00dften Gefahrenpotential, die st\u00e4ndig mit Krieg spielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber noch eine andere Gruppe von unguten Menschen lernte ich mit der Zeit kennen: Jene Menschen, die andere Menschen aufgrund von deren Hautfarbe oder Herkunft oder Religion verfolgen, einsperren oder eben zu Tode qu\u00e4len. Ganz prominent waren hier nat\u00fcrlich die S\u00fcdafrikaner, deren prominentestes Opfer in meiner Wahrnehmung Nelson Mandela war. Aber schon an zweiter Stelle h\u00f6rte ich von einem Arafat, der \u00fcber das massive Leid klagte, welches ihm und seinem Volk vom Staat Israel zugef\u00fcgt werde. Und hier war ich ein erstes Mal verunsichert: Israel? War das nicht jenes Volk, von dem die Religionslehrerin immer im Unterricht erz\u00e4hlte und zu dem auch Jesus geh\u00f6rte? Als ich dann auch noch \u00fcber die PLO und deren Anschl\u00e4ge h\u00f6rte, wo unz\u00e4hlige Menschen mitten in der Stadt den Tod fanden, war ich komplett verwirrt. Irgendwie war das jetzt seltsam: Auf der einen Seite klagt dieser Arafat, weil man so gemein zu ihm ist, auf der anderen Seite sind es scheinbar seine Leute, die andere Leute in die Luft sprengen. Mein kindliches Gem\u00fct war damit auf jeden Fall \u00fcberfordert.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich dann ins Gymnasium kam, wurde die Sache keinesfalls besser. Nun lehrte mich der Geschichtelehrer, wie schlimm es den Juden im zweiten Weltkrieg erging und ich wurde mit einem Schuldgedanken konfrontiert, der mich seit jener Zeit regelrecht verfolgt. Zur Untermalung der Lerninhalte wurden mir Fotos und Filme von Juden im Konzentrationslager vorgef\u00fchrt mit der eindringlichen Botschaft, dass ich all das ja nie vergessen d\u00fcrfe. Nun ja, vergessen werde ich jene Bilder ganz gewiss nicht, denn es pr\u00e4gt sich einem Kind schon ein, wenn man derart mit Horrorbildern \u00fcberf\u00fcttert wird. Heute darf ich feststellen: Ich wurde als Sch\u00fcler durch ausgew\u00e4hlte Bilder des Schreckens in meiner kindlichen Seele schwer traumatisiert &#8211; im Dienst gegen das Vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Filme wie Schindlers Liste, die nat\u00fcrlich gro\u00dfes Leid sehr eindrucksvoll darstellen, dienten vorwiegend nur einem Zweck: Ich sollte das Leid der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung internalisieren und die Schuld meiner Gro\u00dfeltern nie vergessen. Besser noch, ich sollte meine Schuld als deren Enkel nicht vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen ist viel Zeit ins Land gegangen und ich habe mich viele Jahre mit Theologie, Philosophie, sowie Gesellschaftslehre und Soziologie besch\u00e4ftigt. Und gerade die Beobachtung des Weltgeschehens lie\u00df mich in manchen Gedanken reifen und neue Schl\u00fcsse ziehen. So bin ich inzwischen nicht nur ein angelernter Gegner von Rassismus, sondern ich bin es aus ganzem Herzen. Ich hasse jede Form von Unrecht gegen unbedarfte Menschen, ich hasse jede Form von Ausgrenzung aufgrund religi\u00f6ser, sozialer oder kultureller Distanzen. Vor allem aber hasse ich jede Form von Bigotterie und Verlogenheit in diesem Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn mir nun der Fall in Melk begegnet, dann kann ich daher nicht stillhalten und versp\u00fcre einen immensen Drang zur Stellungnahme. Erlauben Sie mir, einmal offen und klar ein paar Dinge festzuhalten:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Es waren beileibe nicht nur Juden, die im Nazideutschland zu Tode kamen. All die Sinti und Roma, aber auch all die Sozialisten und Katholiken d\u00fcrfen keinesfalls vergessen werden. Und auch die behinderten oder sonst benachteiligen Randschichten der damaligen Gesellschaft, die kurzerhand euthanasiert wurde, geh\u00f6ren ohne Unterschied mit dem Leid der damaligen Zeit in Verbindung gebracht. Die Juden waren zweifelsohne die gr\u00f6\u00dfte Opfergruppe &#8211; aber es ist ein Unrecht gegen alle anderen Opfer, wenn sich diese eine Gruppe exklusiv bedauern l\u00e4sst.<\/li><li>Wir h\u00f6ren immer wieder von den j\u00fcdischen Opfern, die sich vor den Nazischergen versteckten mussten und nach ihrer Entdeckung meist im KZ starben. Wir h\u00f6ren aber nahezu gar nichts von all den mutigen und bewundernswerten Menschen, die jene Leute versteckten! Auch diese Menschen mussten bei einer Entdeckung gro\u00dfe Opfer bringen! Aber f\u00fcr sie interessiert sich niemand.<\/li><li>Krieg und Diktaturen sind grausam! Vor allem aber ver\u00e4ndern beide Erscheinungen immer die Besitzverh\u00e4ltnisse. Was mir aber auff\u00e4llt, ist, dass heute noch Besitz an j\u00fcdische Familien zur\u00fcckgegeben wird, w\u00e4hrend all jene Enteignungen anderer Opfergruppen l\u00e4ngst nicht mehr Thema sind. Au\u00dferdem muss gefragt werden, weshalb nur jene Opfer des zweiten Weltkriegs entsch\u00e4digt werden &#8211; h\u00e4tten nicht die Opfer des ersten Weltkriegs ebenso ein Recht auf Restitution?<\/li><li>Meine Mutter wurde nach dem zweiten Weltkrieg geboren, was mich zur zweiten Generation nach dem Krieg macht. Aus diesem Grund verwehre ich mich mit allem Nachdruck gegen s\u00e4mtliche Formen der kollektiven Schuldzuweisung durch Vertreter Israels oder anderer j\u00fcdischer Exponenten. Ich habe mit den damaligen Gr\u00e4ueltaten nichts gemein, ich trete offen f\u00fcr eine philanthrope Akzeptanz aller Menschen ein und ich weigere mich, als latenter Judenhasser aufgrund meiner Abstammung gesehen zu werden.<\/li><li>Noch deutlicher formuliert: Ich will die Gr\u00e4uel des Zweiten Weltkrieges geistig so behandeln, wie ich all die fr\u00fcheren und sp\u00e4teren Kriege behandle: Als schwere Fehler der Menschheit an sich. F\u00fcr mein konkretes Leben sind die Gr\u00e4uel von Srebrenica weit greifbarer und wichtiger, als das Geschehen des Zweiten Weltkrieges. Und die Ghettos der Pal\u00e4stinenser in Israel ber\u00fchren mich deutlich mehr, als die Ghettos in Warschau.<\/li><li>Gerade die Ausstellung in Melk zeigte sehr deutlich, wie die j\u00fcdischen Siedler aus aller Welt im Rahmen des Zionismus ab 1900 gezielt die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung oft mit brutaler Gewalt vertrieb. Theodor Herzl wird lange vor jedem Nationalsozialismus der Deutschen die Aussage zugeschrieben: &#8222;Die arme Bev\u00f6lkerung trachten wir unbemerkt \u00fcber die Grenze zu schaffen.&#8220; Herzl spricht hier gezielt von Deportation zum Zweck der Landnahme durch die Zionisten!<\/li><li>Die von den Israelischen Vertretern so heftig bek\u00e4mpfte Ausstellung zeigt zu deutlich, wie der Zionismus im heutigen Israel schon vor dem Zeiten Weltkrieg an den Pal\u00e4stinensern Verbrechen beging, die im Deutschen Reich den Juden selbst zugef\u00fcgt wurden. In Wahrheit sind die KZ das einzige, was wir, gottseidank, bis heute in Israel nicht entdecken mussten.<\/li><li>Wenn nun jemand glaubt, die Zionisten h\u00e4tten aus dem Grauen des Zweiten Weltkrieges etwas f\u00fcr ihr eigenes Verhalten gelernt, der muss bitter entt\u00e4uscht werden. Denn in Wahrheit hat der moderne israelische Staat prim\u00e4r nur eines aus dem Schicksal im Deutschen Reich gelernt: Wie werde ich ein ungeliebtes Volk los, ohne in der Welt daf\u00fcr gebrandmarkt zu werden.<\/li><li>Es gilt daher in meinen Augen festzuhalten, dass die in der Gegenwart wohl gr\u00f6\u00dften Rassisten und Verbrecher gegen so ziemlich alle Menschenrechte gleichzeitig die Welt mit der st\u00e4ndigen, eigenen Opfermystik in Geiselhaft halten. Jetzt, 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, wird es endlich an der Zeit, die Vergangenheit ruhen zu lassen und die Verbrechen der Gegenwart mit offenen Augen wahrzunehmen!<\/li><li>Ganz nebenbei darf ich noch etwas sehr wichtiges erw\u00e4hnen: So, wie Franzosen und Deutsche gleicherma\u00dfen zur Indogermanischen V\u00f6lkergruppe geh\u00f6ren, sind Pal\u00e4stinenser und Juden gleicherma\u00dfen Mitglieder der semitischen V\u00f6lkergruppe. Demgem\u00e4\u00df stelle ich in den Raum, dass die schlimmsten Antisemiten der Gegenwart in Wahrheit im Staat Israel zu finden sind!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Was will ich aber mit meinem Blog erreichen? Ich will zum Nachdenken anregen und zur \u00dcberwindung der Antisemitismuskeule, die jeden erschlagen will, der sein Hirn gebraucht. Ich will die Not der Pal\u00e4stinenser in den Mittelpunkt r\u00fccken, ohne deren Terrorismus zu verniedlichen oder gar zu rechtfertigen: Jede Form von Gewalt ist immer abzulehnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will aber vor allem diese eine Ausstellung ins Zentrum r\u00fccken. Es geht in der Ausstellung in keiner Weise um die Schaffung von Feinbildern &#8211; genau das Gegenteil wird gesucht. Es geht um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage, wie man in Pal\u00e4stina endlich Frieden schaffen kann. Dass dabei nat\u00fcrlich zuerst Wahrheiten offengelegt werden m\u00fcssen, liegt in der Natur der Sache: Ein dauerhafter Friede kann niemals auf L\u00fcgengeb\u00e4uden und Selbstt\u00e4uschung gebaut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich also gegen diese Vorg\u00e4nge in \u00d6sterreich, gegen die blinde Antisemitismuskeule und gegen die geistige Bevormundung durch zweifelhafte Ideologien wehren will, den lade ich herzlich ein, meine Gedanken zu teilen. Vor allem aber lade ich ein, folgende Seite zu besuchen: <a href=\"http:\/\/www.friedeninpalaestina.de\">www.friedeninpalaestina.de<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Lassen Sie nicht zu, dass Verbrecher gegen die Menschlichkeit und die einzig wahren Antisemiten in ihrem Tun in \u00d6sterreich Erfolg haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig m\u00f6chte ich mich am Ende meiner doch sehr emotionalen Worte bei all den Juden in \u00d6sterreich und auf der Welt entschuldigen, die ich nun selbst in einen Topf warf, der ihrem Wesen fremd ist. Ja, es gibt weit mehr einsichtige Juden, als uns die Berichte in den Medien glauben machen. Es gibt zahlreiche weise Menschen dieses Volkes, die l\u00e4ngst schon einen tiefen und ehrlichen Frieden mit den Pal\u00e4stinensern herbei sehnen. Und in Wahrheit ist diesen guten und rechtschaffenen Juden jene Ausstellung gewidmet: Damit ein Friede m\u00f6glich wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einer dieser wahrhaft Rechtschaffenen soll meinen Beitrag beschlie\u00dfen:<\/strong><br \/>Erich Fried, 6.Mai 1921 \u2013 22.November 1988 , geboren in Wien und mit 17 vor den Nazis nach England geflohen, schrieb viele Jahre sp\u00e4ter:<br \/><br \/><strong>Zur Zeit der Verleumder<\/strong><br \/><br \/>Sie nennen mich Verr\u00e4ter an meinem Volk.<br \/>Sie nennen mich J\u00fcdischer Antisemit, weil ich spreche von dem,<br \/>was sie tun in Israels Namen gegen Pal\u00e4stinenser, gegen Araber anderer L\u00e4nder<br \/>und auch gegen Juden, die tot geschwiegen werden.<br \/>Sp\u00e4ter einmal werden Juden, die \u00fcbrigbleiben, wenn dieser Wahnsinn vorbei ist,<br \/>zu suchen beginnen nach Spuren von Juden, die nicht mittaten sondern warnten.<br \/>So haben Deutsche gezeigt nach dem Untergang Hitlers auf Deutsche, die tags<br \/>zuvor noch verfolgt wurden oder get\u00f6tet.<br \/>Die sollten nun Zeugen sein, dass Deutsche auch anders waren.<br \/>Ob dann noch ein Wort nachlebt von meiner Warnung ? Wichtig aber : ob dann<br \/>in Pal\u00e4stina noch Juden leben, Entronnene jener Vernichtung, die sie selbst<br \/>herbeif\u00fchren halfen durch ihr Unrecht zu meiner Zeit ?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abseits der \u00d6sterreichischen Politik, die uns in den letzten Wochen doch sehr besch\u00e4ftigte, ist ein Skandal geschehen, der leider viel zu wenig Beachtung fand. Im Stift Melk in Nieder\u00f6sterreich wurde eine wirklich sehenswerte und sehr weise recherchierte Ausstellung f\u00fcr Frieden in Pal\u00e4stina abgeh\u00e4ngt, weil j\u00fcdische Netzwerke die schwelende Kritik am Treiben Israels erkannten und radikal [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[3,5,4,6,2],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=55"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72,"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/55\/revisions\/72"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=55"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=55"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.ocwels.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=55"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}